Home sweet Home

Der Tag erwartete mich gestern mit einem makellosen blauen Himmel. Gerade richtig um meine Vorfreude auf Zuhause zu steigern. Die Hüttencrew hatte ein tolles Frühstück gezaubert. Wobei mir der Orangensaft etwas fehlte. Dafür gabs ein Müesli zum niederknien.

Danach den ganzen Krempel zusammenpacken und eingehend kontrollieren das nichts vergessen bleibt. Ich brauche jeweils einige Tage bis ich wieder im Modus bin wirklich nichts liegen zu lassen.

Wenn das Zuhause passiert: kein Problem. Auf so einer Wanderung hingegen, wo man nicht mehr dabei hat als wirklich notwendig, ist das meist suboptimal.

Dinge die man schnell vergisst sind Handschuhe, Kopfbedeckung, Stirnlampe, Ladekabel, Sonnencreme, usw. Hauptsächlich Kram den man gerne irgendwo placiert… und der dann liegenbleibt.

Ist mir ja beinahe schon bei der Rastkogelhütte, der ersten auf meinem Trip passiert. Da blieben ja meine Hüttenschuhe liegen. Zum Glück hat mich die Hüttenwartin zurückgerufen. Das wäre echt doof gewesen. Die Hütten haben zwar meistens Schuhe die man benutzen darf.

Aber das sind fast immer Crocks 😱!! Ich kann diese grauenhaften Plastikkübel in Blockhüttenoptik einfach nicht ausstehen. Lieber gehe ich barfüssig über glühende Kohle! Gottseidank blieb mir das erspart.

Nach der Packerei gings abwärts Richtung Tal. Und zwar so richtig abwärts. Über 1000 meter abwärts. Und mein Navi Namens Komoot ist berüchtigt dafür seinen Nutzer auf jede erdenkliche Abkürzung zu schicken. Egal wenns auch mal schier senkrecht durch einen mässig trockenen, mit Wurzeln gespickten Weg mitten durch einen Bergwald geht!

Ich habe mich mittlerweile darauf geeinigt, das meiste auch wirklich durchzuziehen. Weil die Wege sind dann meist viel attraktiver als wenn man den Umweg über die Fahrstrassen nimmt. Die sind ja meistens auch noch vorhanden. In der Regel aber nur so bis auf 1600-1700müM.

Es kostet halt viel mehr Kraft und Konzentration auf solchen Pfaden. Daran arbeite ich ja jetzt. Also jetzt gerade nicht, da sitze ich gemütlich daheim auf dem Sofa!

Nach ca. 4 Stunden in denen es mit mir abwärts ging, traf ich auf Schaan. Dort gibt es die Möglichkeit den Bus nach Vaduz und von dort den Zug nach hause zu nehmen. Ich entschied mich für diese Lösung.

Schliesslich ist ein Fussmarsch von Schaan nach Buchs nicht unbedingt das höchste der Gefühle. Zudem war ich so bereits um 16:09 in Worb. Unterwegs habe ich meinen Schatz angefixt. Sie holte mich denn auch nach hause wo ich die Tage bis am 15.7 verbringen werde.

Was noch? Ach ja, meine beiden älteren Jungs und ich haben zusammen im neuen Workspace Raum den Match Spanien – Italien auf Grossleinwand angesehen. War das ein Krimi! Und dann die Erlösung: Italien ist im Finale!!!! Den Final am Sonntag werden wir mit einer gut gekühlten Flasche Sekt zusammen anschauen. Wetten wir gewinnen? Da sind wir dann alle Italiener, garantiert!

Nun denn, wir werden sehen. Ich werde jetzt fürs erste mal kurz verstummen und melde mich ganz sicher ab dem 15.7 zurück. Oder vorher, wenns sonst was wichtiges zu erzählen gibt.

Bis dann und drückt doch bitte Italien die Daumen!

Euer Swiss 🌹

Runter da!!
Von den blauen Bergen kommen wir fallera… tatsächlich sind im Hintergrund die Berge zu sehen von denen ich heruntergezittert bin.
Der first Klasse Schreck! (Man gönnt sich ja sonst nichts) 😁 Bin übrigens nicht der Feuerlöscher. ( Bild hinter mir mit Pfeil beachten)

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

13 − 2 =

Scroll to Top