So schön die Ferien auch waren. Leider wurden wir beide krank und mussten uns zuhause in Italien stillhalten. Auch die Wetterlage drehte sich stark nach Herbst, so das nach unserer Heimreise, in den Bergen erster Schnee zu sehen war. Die Wälder legten Ihr schönstes buntes Herbskleid an.
T Shirts und kurze Hosen samt Badekleider verzogen sich zum Winterschlaf. Ich hatte mir in den letzten zwei Wochen der Ferien eine schmerzhafte Muskelzerrung in der Wade zugezogen. An Wandern war nicht zu denken.
Nachdem ich von Arzt zu Arzt und von Notaufnahme bis ins Spital zur Abklärung gereicht worden war, wusste noch immer niemand was des Übels Wurzel sei. Auch nach vier schmerzvollen Wochen wähnte ich mich genau dort wo es Angefangen hatte. Langsam keimte in mir die Verzweifl ung auf.
Dann, in der fünften Woche ging ich zu meiner Masseuse und Gesundheits Frau. Sie tastete vorsichtig an der schmerzhaften Wadenmuskulatur herum und fand fast augenblicklich den richtigen Punkt. Nach ein paar gezielten Fragen, fing Sie an auf dem knallharten Muskel zu massieren.
Ich betrachtete ausgiebig die Sterne im Elsass, während mir reichlich Körperflüssigkeit aus den Augen spritzte. „Du musst tief durchatmen“ hörte ich noch Ihre Stimme durch den roten Nebel aus Schmerzen dringen. Dann wurde es still… Sie hatte aufgehört und der Schmerz verschwand genauso still und leise wie er gekommen war.
Es war unglaublich aber bis zum heutigen Tag ist ruhe in der Wade. Der Schmerz ist weg und ich bin Nicole, die heute übrigens Ihren Geburtstag feiert, unendlich dankbar. Du hast geschafft, wozu eine ganze Reihe von Ärzten nicht imstande waren! 🙏❤️
Bis bald, Euer Swiss 🌹🌹🌹♥️
