Ukraine Tag 1+2. 2+3 Dezember 2019

Hallo liebe Leser, es ist mal wieder Zeit in der Ukraine den Weihnachtsmann zu spielen. Peter, Martin, Andreas und ich haben uns am 1 Dezember um 23:50 Uhr auf den 1600km langen Weg gemacht. Nicht zu Fuss 🤪, sondern mit dem VW Bus von Peter. Geladen mit allerlei Kleidern, Schuhe und Geschenken für die Kinder.

Wie immer führte unser Weg über Au, München, Salzburg, Wien, Budapest nach Ushgorod in West Karpatien. Den ganzen Weg durch Deutschland, Österreich und Ungarn fiel Schnee und es war mühsam zum fahren.

An der Grenze zur Ukraine mussten wir leider umkehren. Der Grund war eine Grosskontrolle der Ukrainischen Zöllner. Vor ein paar Tagen waren grössere Mengen Drogen und Zigaretten gefunden worden. Daraufhin wurden Grosskontrollen angeordnet die ausgerechnet an diesem Abend stattfanden. Zum Glück wurden wir von den Ungarischen Zöllenern gewarnt und an eine andere Grenze gewiesen wo keine Kontrollen stattfinden sollten.

Dort hatten wir tatsächlich Glück und konnten relativ ungehindert passieren. Das heisst der übliche Kram mit Passkontrolle und durchsuchen unserer Waren fand natürlich trotzdem statt. Das dumme war nur, dass wir dadurch nach 20 Stunden Fahrt nochmal 2 Stunden verloren und erst um 22:00 Uhr an unserem Ziel ankamen.

Dort mussten wir ja noch ausladen, Essen und unseren Kram verstauen. So konnten wir 24 Stunden nach unserer Abfahrt endlich in unsere Betten kriechen. Ich war total fertig und bin sofort in einen Tiefschlaf gefallen.

Am nächsten Tag war um 07:30 bereits wieder Tagwache. Es mussten vor der Abfahrt die Essenspakete für den Tag eingeladen werden. Dann waren die 150 Karten zu unterschreiben die wir jeweils unseren Gönnern in der Schweiz senden um Ihnen persönlich zu danken.

Danach ging es zu unserer heutigen Übersetzerin mit Namen Timea. Sie organisiert jeweils die Rute die wir an dem Tag fahren werden. Sie ist Mutter von drei Kindern. Das jüngste ist gerade 10 Monate alt und ein richtiger Wonneproppen. Vier Zähnchen schmücken Ihr Gesichtchen und Sie hört auf den Namen Esther. Benannt wurde Sie nach der tötlich verunglückten Tochter vom Gründer unseres Hilfswerk Peter Murri. Er ist mit 74 Jahren und etlichen Altersgebrechen immer noch jedes mal mit dabei.

Es war ein anstrengender Tag an dem wir ungefähr (ich zähle nicht mit) zehn Familien besucht und beschenkt haben. Anschliessend findet Ihr die Fotos von unserem gestrigen und heutigen Tripp.

Jetzt sollte ich endlich wieder einmal richtig schlafen um morgen fit zu sein für den nächsten Tag. Wenn Ihr mögt schaut doch morgen wieder vorbei, es würde mich freuen! Übrigens habe ich mit Sir Preisig, Ihr erinnert Euch mein diesjährigerPartner auf dem Jakobsweg, eine neue Webseite für das Hilfswerk kreiert. Schaut es Euch doch mal an! Die Adresse lautet wie folgt:

www.estherdebora.ch

Unterwegs in die Ukraine.

An der Grenze zur Ukraine.

Leider mussten wir umdrehen.Das Abendessen nach unserer Ankunft in UshgorodWir sind am Dankeskarten unterschreiben.So sah es heute morgen aus.

Unsere kleine Esther mit Ihrem stolzen Papa.

Wirklich schwierige Verhältnisse heute.

Über Sieben Gleise zu einer unserer Klientinnen

Dieses Mütterchen freute sich sehr über unseren Besuch!Sie ist immer gut gelaunt und ungeheuer Gesprächig!

Mit voll geladenem Wagen geht es weiter durch die verschneite Landschaft.

Sie besuchten wir in Ihrem halbfertigen Haus.

Sieht nicht gerade einladend aus.

Eine zweite Frau mit Ihrem Kind lebt auch hier.

Der Junge war krank und vergnügte sich mit einem mini Computer.

Impressionen von unterwegs

Wer möchte in so einer Hütte leben?

2 Kommentare zu „Ukraine Tag 1+2. 2+3 Dezember 2019“

  1. Hallo Roland,
    Ig bewundere Di und Dis Team eifach nume..Dir näht äso ne länge und beschwärliche
    Wäg uf öich! Da derzue bruuchts viu Enthusiasmus! Der Lohn si glücklechi Gsichter und d’Gwüssheit, dass dir chlei Liecht i dä süsch so trist Alltag bringet!
    Ig wünsche aune, dass dir ohni grösseri Schtörige witer chömet!
    Liebi Grüess vor Heidi, im no grüene Schtäffisburg!

    1. Es isch doch nume e tropfe ufene heisse Schtei. Ig bi dankbar das ig darf mithäufe es paar arme Seele e chli Wiehnachte z´bringe. Das lüchte i de Gsichter isch mir Lohn gnueg. Häb no e gueti Wuche.

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