Diese Etappe bin ich zwar schon ein paar mal gelaufen. Aber sie ist halt schon traumhaft schön. Und sie ist nun mal ein Teil des Trans Swiss Trails den ich mir vorgeknöpft habe.
Der Einfachheit halber bin ich nicht wie beschrieben in Worb, sondern bei mir zuhause gestartet. Es macht keinen grossen Unterschied. Vor kurzem habe ich mir neue Wanderschuhe gekauft. Statt der bisherigen Marke wurde es diesmal ein Schuh der Marke Meindel. Sie sind etwas leichter aber trotzdem machen sie einen robusten Eindruck.
Blasen habe ich jedenfalls keine gekriegt was schon mal positiv ist. Also stapfte ich damit los. Zum Mittagessen hatte ich zwei Liter Wasser und eine Trockenmahlzeit eingepackt. So gegen Mittag gelangte ich zu einer hübschen Picknick Stelle mit Bänken und Tischen. Ich freute mich schon auf eine deftige Mahlzeit.
Freute, nachdem ich Essen Besteck und Kocher ausgepackt hatte… der grosse Schreck! Ich hatte ja wohl nicht das Gas vergessen oder? Langsam werde ich tatsächlich ein bisschen altersschwach. Da war nix, aus der Traum von deftigen Mittagessen! Alles wieder eingepackt, ein Traubenzucker zwischen die Kiemen und weiter gehts.
Was soll ich sagen, ich habs überlebt. Ziemlich wacklig kam ich in Lützelflüh an. Da erlebte ich eine Überraschung der besonderen Art. Lasst mich kurz erzählen.
Santina und ich sind ja im Moment auf der Moosegg und spielen beim Stück „die Schwarze Spinne“ nach Jeremias Gotthelf mit. Dabei geht es im wesentlichen darum, dass ein böser Tyrann von seinen Untertanen eine Alle aus tausend Buchen zu seinem Schloss auf Bärhegen verlangt.
Natürlich ein unmögliches Unterfangen zumal die Bauern das in einem Monat schaffen müssten. Also gehen Sie einen Packt mit dem Teufel ein der Ihnen hilft. Sein Lohn: ein ungetauftes Kind. Sie übrtölpeln den Teufel indem Sie die Kinder sofort nach der Geburt taufen. Zwei mal gelingt es Ihnen.
Dann wächst der Hebamme eine Spinne aus der Backe wo Sie der Teufel zum besiegeln des Packtes geküsst hatte. Die Spinnen vergiften Mensch und Tier, bis eine tapfere Mutter die Spinne packt und in ein Astloch sperrt. Den Sie anschliessend mit einem Zapfen fest verschliesst. Sie bezahlt mit Ihrem Leben, aber das Böse ist gebannt. So die Geschichte.
Als ich zum Bahnhof Lützelflüh wandere, sehe ich auf einem Feld einige Skulpturen. Auf einem Schild steht, dass hier ein Künstler Bronze Skulpturen geschaffen hat, die aus verschiedenen Erzählungen von Gotthelf stammen würden. Gespannt suchte ich nach der schwarzen Spinne und tatsächlich, da stand Sie schwarz und gruselig.
Ich habe Euch ein paar Bilder angehängt die aus der Erzälung stammen könnten. Viel Spass damit und auf ein andermal.
Euer Swiss ❤️🌹🌹🌹








Interessant, eure neue Leidenschaft.
Als Paar sollte man sich gemeinsam weiter enteuckrln. Euch scheint das auch zu gelingen. Weiter so!
Liebe Grüße aus Süd-Niedersachsen
Steffi von lecw