Tag 9 auf dem Jakobsweg 2019

Guten Abend allerseits. Ich bin in Genf eingetroffen! Ein Teil des Weges wäre damit bereits Geschrieben. Hier habe ich nun auch meinen Weggefährten für die nächsten Tage und Wochen getroffen.

Mit Jürg Preisig meinem Schulfreund aus alten Tagen werde ich also morgen den ersten Teil in Frankreich in Angriff nehmen.

Ich freue mich, Ihn in guter Verfassung und dem nötigen Starrsinn ausgerüstet hier in der Calvinstadt angetroffen zu haben. Er hat rein gar kein Verlangen den Jakobsweg schon hier zu beenden.

Ist auch gut für mich, zu zweit machts auch mal Spass, nachdem ich ja sonst meistens solo unterwegs bin. Zumindest bis Donnerstag laufen wir zusammen, dann fahre ich von Seyssel ja für die Hochzeit meines Sohnes kurz zurück in die Schweiz

Wieder aufnehmen werde ich den Weg am Dienstag 9 Juli ca. 60 km weiter in Les Abrets. Einen weiteren Unterbruch gibts dann am 25 Juli, dann sind wir zum Hochzeits – Aperò des Sohnes meines Schwagers eingeladen.

Das zur näheren Zukunft. Der Weg heute bis Genf war leider nicht sonderlich attraktiv. Ich hatte das eigentlich auch erwartet. Genf will offenbar nichts mit uns zu tun haben.

Ich bin wieder früh losgelaufen und natürlich ohne Frühstück. Womit ich nicht gerechnet hatte war die Tatsache, das uns der Weg immer an den Dörfern und Vororten vorbeiführte. So dass ich keine offenen Restaurant antraf.

Zudem war ja Sonntag, und da haben sowieso heutzutage die meisten Restaurant geschlossen.

Erst in Genf, nach 18km und 5 1/2 Stunden unterwegs konnte ich endlich etwas zwischen die Zähne kriegen. Hoffentlich geht das in Frankreich nicht so weiter!

Im Moment liege ich frisch geduscht im vollklimatisierten Zimmer auf meinem heutigen Nachtlager. Hier werde ich super schlafen, soviel ist sicher!

Also dann, Ihr die Ihr nicht das Privileg eines kühlen Zimmers habt: ab morgen wird es für mich wieder wesentlich unangenehmer.

Machts gut und lasst es Euch nicht zu heiss werden!

Euer Swiss 🌹

Das gabs jetzt vermehrt, private Schulen für die Kinder der Superreichen dieser Welt. Oft sogar mit eigener Security. Wie so in einer Bananen Republik.

Der Flughafen kam immer näher.

Zu oft führte der Weg unattraktiv den Gleisen entlang.

Das Gesicht zum heutigen Tag ( Patent angemeldet)

1 Kommentar zu „Tag 9 auf dem Jakobsweg 2019“

  1. Bonsoir Swiss,
    Nö nö so ein Gesicht will ich nicht bekommen
    Gut zu wissen für den Herbst, dann werde ich das Schiff von Nyon nehmen. Ich hoffe Du kannst jetzt wenigsten neben einem coolen Zimmer abends gut französisch Essen!!@

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