Tag 24 Jakobsweg 2019

Der letzte Tag vor dem Wochenende Zuhause bedeutet auch der letzte Tag mit meinem Sohn auf dem Jakobsweg.

Es war 06:00 Uhr und wir konnten den zweiten Tag mit Roger unter die Wanderschuhe nehmen.

Angenehme 20 Grad zeigte das Thermometer bei der Pharmacie. Es ging gleich los mit einer starken aber kurzen Steigung.

Danach gings absolut spitzenmässig fast senkrecht durch ein mit Steinen geziertes Wildbachbett nach unten. Da muss sich selbst der Bach anseilen um nicht zu tode zu stürzen.

Unten angekommen gabs erst mal einen feinen Tee im hiesigen Pilgerhostel. Es hatte Unmengen von Pilgern die sich vorbereiteten um sich ins Abenteuer zu stürtzen.

Da war auch eine Gruppe aus St. Gallen dabei. Sie erblassten fast vor Ehrfurcht als sie auf ihre Frage die Antwort “wir sind seit 8km unterwegs” bekamen.

Dann trat ihr Kindermädchen raus und verkündete “bitte alle ihre bestellten Sandwich abholen und anschliessend zum Einturnen versammeln”

Brav holten sie ihr mindestens fünf Kilo schweres Brot mit zwei Kilo Fleischeinlage ab und verschwanden anschliessend zum Frühturnen. Mit enigem Erstaunen beobachteten wir das ungewohnte Treiben.

Danach gings aber richtig zur Sache! 600 Höhenmeter auf zwei Kilometer ist mit 12 Kilo am Rücken kein Pappenstiel.

Aber Roger und ich haben uns hochgeschwatzt. Es geht schon einfacher zu zweit muss ich zugeben.

Irgendwann sind wir auf eine junge Frau mit einem sehr jungen Labrador getroffen. Das Kerlchen war 9 Monate alt und gar nicht scharf auf Pilgern.

Wenn Schatten kam war der Zeitpunkt um die weitere Wanderung zu verweigern. Er setzte sich hin und war nicht zum weitermachen zu bewegen.

Also hat Frauchen ihn getragen. 10 kg machte das Kerlchen. Die junge Frau schickte sich ins unvermeidliche.

Irgendwann einmal musste Sie Pause machen und wir verabschideten uns.

Dann trafen wir in Saugues ein. Der Ort wurde bekannt weil im 17 Jahrhundert angeblich eine Bestie über 100 Frauen und Kinder umbrachte. Die Geschichte ist belegt. Ob es allerdings eine Bestie war, wurde nie restlos geklärt.

Seither lebt die Legende der Bestie von Givaudan. Überall im Ort trifft man auf diese Legende. Es gibt sogar ein Bier das der Bestie gewidmet ist.

Morgen gehts nach Hause und mein Blog hat Pause.

Also dann machts gut und bis am 31.7 falls mich die Bestie heute Nacht nicht holt 😱

Euer Swiss 🌹

Interessantes Schild… sorry Gabriel 👋

Vater und Sohn!

Frau mit Hund

Die Bestie von Givaudon huuuh 😱

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