Ruhetag und Tag 29 Jakobsweg 2019

Das gibt einiges zum schreiben phuu😓 fangen wir an:

Mein Ruhetag begann damit, dass ich mein Zimmer zu räumen hatte um später ein anderes in der sog. Gites zu beziehen. Ich befürchtete bereits einen Massenschlafsaals. Aber nein, es war ein grösseres helleres Zimmer mit einem breiten Doppelbett!

Einzig Dusche und WC waren gemeinsam. Also alles paletti! Nur das Bett musste ich frisch anziehen. Aber als ehemaliger Elitesoldat 🤥 war das absolut kein Problem. Nach einer Stunde 10 minuten und 54 Sekunden war auch diese Schlacht geschlagen und der Feind eingetütet.

Ich ging zehn Minuten unter die Schulterklopf Maschine. Nach diesem Erfolg zog ich in die Stadt. Saint Côme d’Olt ist ein uraltes Städtchen, dass sehr vom Jakobsweg profitieren kann.

Ich habe brav fotografiert wie es sich für einen Rucksacktouristen gehört. Das Städtchen verfügt über einen mittelalterlichen Charme, es scheint als würde die Zeit stillstehen. Ich habe ein paar Fotos eingefügt.

Heute morgen war es Zeit der Herberge der Ursulinerinnen auf Wiedersehen zu sagen. Es war eine schöne Erfahrung, an die ich mich immer gerne erinnern werde.

Es ging gleich los mit einem happigen Aufstieg. 300 Höhenmeter standen am Schluss auf meinem Zähler. Die Temperatur begann stetig zu steigen. Analog dazu der Flüssigkeits Bedarf.

Völlig unerwartet (ha ha) gings dann wieder runter. Interessanterweise hatten wir uns kaum 3km von Saint-Côme-d’Olt entfernt 😨 dafür aber eine Stunde gebraucht. Schon Witzbolde diese Mittelalterlichen Wegebauer. Man hätte nämlich nicht da hochgehen müssen und nur dem Flüsschen Lot folgen können.

Na ja, der Weg ist das Ziel. Komischer Spruch eigentlich, da hätte ich ja bereits bei uns auf dem Parkplatz aufhören können… ist ja auch Weg und somit per Definition das Ziel! Hab ich Dummbacke erst hier, reichlich spät kapiert.

Nur jetzt umkehren bringt auch nix, ist soger weiter. Habe bereits mehr als die hälfte abgespult. Tja, machen wir morgen weiter und für heute hier Schluss.

Seid Ihr noch da? Es ist Schluss, schönen Abend und bis morgen! Und passt auf, dass das Glace nicht davonläuft.

Euer Swiss 🌹

Die Kirche mit dem typischen verdrehten Turm von Saint-Come d’Olt

Die Brücke die uns aus Saint Côme d’Olt hinaus und über das Flüsschen Lot führt

Hier gehts in die Altstadt

Eine Kapelle aus dem 12en Jahrhundert

Bilder vom Konvent (Kloster) in dem ich Unterkunft fand.

Unterwegs nach Estaing

Vielleicht mussten wir dieser Dame wegen da hochkraxeln. Zuzutrauen wäre es den Wegbauern!

Die berühmte Perserkirche. Gebaut im 11en Jahrhundert

Wunderschöne Fresken im Innern.

Muneli schaute verblüfft .

Estaing mein heutiges Ziel.

Hat etwas von Florenz und dem Arno.

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