Sorry ich bin mit dem Blog etwas im Verzug. Der Reihe nach. Am 15.07 bin ich tatsächlich von Stein nach Amden unterwegs gewesen. Eine Tour mit wiederum vielen Höhenmetern. So langsam habe ich den Eindruck, ich hätte auch die Via Alpina wandern können. 😁
Von Anfang an befindet man sich in einer stetigen Steigung. Was mir aufgefallen ist, zumindest im unteren Teil scheinen die Alpen nicht mehr bewirtschaftet zu werden. Ich sah Weiden auf denen das Gras wild wucherte.
Und ich sah etwas dass ich so in der Schweiz eher selten gesehen habe. Verlassene Ställe und Bauten die Grösstenteils in sich zusammengefallen waren und stehengelassen wurden. Ob das ein Zeichen ist für die Schwierige Situation heute noch SennerInnen zu finden?
Noch etwas bleibt mir sicher in Erinnerung. Da der Wanderweg entlang eines Bergbachs und durch wildwuchernde Wiesen führte, teilweise gar ohne erkennbaren Weg, wurde ich von unglaublichen Horden von Insekten begleitet. Besser gesagt belästigt.
Es waren vor allem die blutrünstigen Bremsen (Brämen auf Schweizerdeutsch) die mich halb wahnsinnig machten. Dazu gesellten sich Mücken und Stechfliegen. Ab und zu hatte ich sogar den Eindruck Vampiren als wandelnde Blutbank zu dienen! Ich war froh auf dem Höchsten Punkt der Wanderung überhaupt noch Blut in mir zu haben.
Dort veränderte sich die Landschaft markant. Ich fand mich mitten in einem Hochmoor wieder. Ich habe solche Landschaften des öftern auf der Wanderung in den Appalachen bewundert. In der Schweiz sind solche Landschaften leider fast gänzlich verschwunden. Wenn Ihr die Möglichkeit habt, sucht nach solchen Moorlandschaften und seht sie Euch an.
So, damit wäre der erste Teil meiner Story nachgeholt. Ich habe einige besorgte Anfragen bekommen was los sei bei mir? Ich entschuldige mich für diesen Unterbruch.
Ich hoffe, Ihr bleibt mir trotzdem immer noch gewogen. Danke und bis gleich.
Euer Swiss ❤️🌹🌹🌹

















Und damit endet die erste 5 Tages Etappe. Ca. 70km sind geschafft. Hier habe ich die Tour für zwei Tage Erholung unterbrochen und bin nach Hause gefahren.

