Etappe 32 Trans Swiss Trail 04.06.26 Morcote – Mendrisio

Morcote war echt toll. Tipp für Euch. Das Hotel Albergo della Posta liegt direkt am See und ist günstig. Das Essen ist ebenfalls vorzüglich.

Soviel zum Thema Werbung. Die Verkehrssituation hat mich dazu gezwungen bereits um 7:26 den ÖV zu nehmen um einigermassen sicher Mendrisio zu Fuss über einen langen Auf und Abstieg zu erreichen.

Auf der Fahrt lernte ich ein Paar kennen, die auch heute den Trans Swiss Trail abschliessen wollen. Ich drängte mich nicht auf weil ich gestern bemerkte, dass die Zwei einiges schneller unterwegs sind als ich.

Da das Wetter sich mal wieder von der garstigeren Seite zeigte war die Wanderung eher unspektakulär. Die Steigung und der Abstieg war sehr schweisstreibend. Immerhin herrschte eine angenehme Temperatur da die Sole sich nicht zeigte. Regen gabs auch keinen. Also eigentlich alles gut.

Nur eines hat mich extrem genervt. Wieso werden die Wanderwege im Tessin so oft einfach mit haufenweise losem Geröll belegt? Es ist für Menschen wie mich, die ein Problem mit den Fussgelenken haben unendlich leicht sich auf diesem losen Geröll zu verletzen.

Ist mir heute schon wieder passiert. Und das obwohl ich den linken Knöchel getapt hatte. Na ja, ich bin erstens kein Profi. Zweitens hat mir die Drogerie kein besonders geeignetes Tape verkauft. Es war nämlich vollkommen unelastisch. Und sauschwer rumpffrei aufzukleben. Eigentlich war es lediglich ein etwas stärkeres Klebeband.

Nach dem Sturz hat mich das Gelenk sehr stark geschmerzt. Ich überlegt schon wie ich so den Berg runterkommen sollte. Weil ich erst 200hm der insgesamt 750 zurückgelegt hatte. Und es sollte genauso weiter den Geröllweg runtergehen. Es blieb mir letztendlich nichts anderes übrig als die Zähne zusammen zu beissen und weiterzumachen.

Nach einer gewissen Weile waren die Schmerzen praktisch weg. Aber nun passte ich höllisch auf und überlegte mir jeden Schritt auf dem endlosen Weg nach unten. Zwischendurch ging es mit mir durch und der Tessiner Wald bekam Ausdrücke zu hören welche sogar den stärksten Baum erröten liess!

Und trotz allem gelang es mir, den Zug nach Hause ganz knapp doch noch zu erreichen. Und da sitze ich nun in der ersten Klasse und mife zufrieden vor mich hin während ich meinen Blog schreibe.

Das wäre also erreicht, ich habe den Trans Swiss Trail in Mendrisio abgeschlossen. Wahnsinn, es war alles in allem ein tolles Erlebnis. Vor allem auch die Etappen auf denen mich mein Sohn Roger begleitet hat. Einmal sogar mit seiner ganzen Familie. Wobei Alissia noch im Bauch von Mutter Andrea mitreisen durfte!

Das wars vom Trans Swiss Trail. Danke und bis zum nächsten Trail. Wenn immer Möglich der Via Alpina.

Machts gut und tschüss

Euer Swiss 🌹🌹🌹♥️

Der Anstieg war recht heftig. Hier zum Glück noch ohne Geröll.
Ein erster Blick zurück auf den Luganersee
Einer der ältesten Nussbäume der Schweiz. Er soll mehrere hundert Jahre alt sein!
Gewaltig wenn man bedenkt, was der alles erlebt haben muss.
Hier noch eine Hinweistafel zum Baum
Dann habe ich den höchsten Punkt der heutigen Wanderung erreicht.
Unglaublich die Aussicht!
Bisschen Stolz war ich schon! Immerhin hatte ich gerade 860 äusserst steile Höhenmeter überwunden. (Siebzig! Aber hallo!) 😂
Eine Villa die ich unbedingt besichtigen wollte.
Der Salon
Das Entree
Da würde es zu den Schlafräumen gehen. Das ganze war jedoch so Einsturzgefährdet, dass ich da lieber nicht hochgehen wollte.
Huhu, wo sind die Gespenster der früheren Bewohner?
Schwimmen da etwa Krokodile?
Und so etwas nennen die Wanderweg! Genauso ging es über 750 Meter steil nach unten!
Es war obermega mühsam.
Zweischendurch konnte ich mich etwas erholen auf dem Weg durch das Dorf. Aber nicht lange und die Plackerei auf dem“ Wanderweg“ ging weiter
Endlich kommt Mendrisio in Sicht.
Jippi! Ich bin in Mendrisio und es ist vollbracht!

Das wars vom Trans Swiss Trail. Danke, dass Ihr mich dabei lesend begleitet habt. Rolandi ist stolz und immer noch siebzig! 😂🥂🚀🤷

2 Kommentare zu „Etappe 32 Trans Swiss Trail 04.06.26 Morcote – Mendrisio“

  1. Auso, wenn du mi fragsch, isch das meh äs Flussbett als ä Wanderwäg gsI..
    Jitz wirds auso wider emau Zyt, di lädiert Fuess gnauer azluege..
    Ig wünsche dir gueti Erholig u härzleche Dank für diner interessante Brichte u Föteli.
    Tschüss ,Heidi

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