Tatsächlich fahre ich jetzt im Tessin weiter. Der Gotthard ist noch gesperrt. Also werde ich die fehlenden Etappen später laufen.
Um Sechs Uhr gings los nach Worb SBB. Ich bin ziemlich erschrocken, als ich meinen Monster Rucksack angeschnallt habe. Das erste mal dass ich das „Ding“ aufschnalle.
Gleichzeitig ein erster Test in diesem Jahr um meine Fitness (respektive was ich dafür halte) zu erfahren. Spoiler: Da muss noch einiges passieren 😂!
Später dieses Jahr schwebt mir vor mich wieder in höhere Gefilde zu erheben. Und die ausstehenden Etappen auf der Via Alpina unter die Wanderschuhe zu quetschen.
Aber erst mal der Trans Swiss Trail als Frühstückchen. Wohlbehalten in Airolo angekommen, gabs erst mal Frühstück. Dann ging es schon los. Rucksack auf und Trap Trap.
Der Weg war erst ziemlich einfach. Zwar gings steil nach oben, aber auf sehr schönen Pfaden. Das sollte sich im Verlauf aber dramatisch ändern. Witzigerweise haben Sie diesen abenteuerlichen „Wanderweg“ Strada alta getauft!
Mit einer „Strada“ hatte das aber nicht das geringste zu tun. Schon sehr bald befand ich auf einem Fussweg, mal unglaublich steil ansteigend, dann nahezu senkrecht nach unten abfallend. Oft wanderte, nein stolperte ich auch einfach ohne Ziel durch die Tessiner Botanik.
Statt der angegebenen fünf Stunden fünfzehn verbrachte ich acht Stunden betend und fluchend auf dieser Geisterbahn. Trotzdem gab es auch schöne Momente. Die Landschaft (sofern ich sie wahrgenommen habe) ist einfach atemberaubend. Und schlussendlich kann die Gegend nichts dafür, wenn so ein alter Sack mit Rucksack meint er wäre noch zwanzig.
Ziemlich geschafft erreichte ich schliesslich das hübsche Tessiner Bergdörfchen Osco und damit meine Unterkunft für die Nacht. Da ich absolut keine Power mehr hatte um noch in das nahegelegene Restaurant essen zu gehen, habe ich mir auf meinem Gaskocher das mitgeschleppte Essen gekocht. Rindfleisch mit Nudeln am Rahmsauce… mmmh lecker.
Soviel dazu, ich schreibe das erst am Montag fertig
Bis morgen
Euer Swiss 🌹🌹🌹❤️💤






