Eigentlich hatte ich keinen blassen Schimmer wie man vom Schwarzsee zum Jaun kommt? Aber das geht! Einigermassen problemlos sogar. Ausser man ist so irre und folgt dem Alpenpanorama Weg.
Weil die haben sich offensichtlich gedacht, den einfachsten Weg? Nö, den nehmen wir bestimmt nicht! Also ging es endlos lange steil den Hügel hoch. Anstatt direkt Richtung Jaun zu laufen. Erst lief ich zum Rippetli und dann in einem grossen Bogen zurück zum eigentlichen Weg der vom Schwarzsee direkt hoch führt. Bisschen Spass muss sein haha.
Und wer kommt mir da oben entgegen? Unsere Nachbarin Kathrin Luginbühl! Sie wohnt gleich zwei Häuser weiter auch an der Bachstrasse. Ich dachte ich hätte Halluzinationen. Das war vielleicht eine Überraschung und sogleich ein Selfie wert. Schliesslich trifft man seine Nachbarin nicht alle Tage fernab und mitten in den Bergen!
Kurze Zeit später erreichte ich ein sehr spezielles Bergrestaurant. Ein umgebauter Kuhstall mit angebautem Heutenn. Ich bestellte mir ein alkoholfreies Bier und hatte sogleich noch ein Gespräch mit dem „Wirt“
Ja er habe keine Lizenz und er verkaufe die Ware nicht. Da hätte er eine kleine Kasse wo ich hineinwerfen könne was es mir Wert sei. Ausserdem habe er ein plumps Klo gebaut, ebenfalls ohne Bewilligung. Mann ist der mir sympathisch. Aber ein Risiko ist das dann schon. Ich wünsche dem jungen Kerl viel Glück.
Jetzt bin ich zuhause und gönne mir ein paar Stunden Schlaf im eigenen Bett, juhu! Morgen gehts per ÖV zurück auf den Jaun und von dort nach Gruyères.
Bis morgen also. Und seid vorsichtig was Ihr tut, es könnte plötzlich der Nachbar / die Nachbarin daherkommen. 😉
Euer Swiss ♥️🌹🌹🌹



Der Ausblick aus dem Schlafgemach.







