Etappe 19, das heisst ich bin schon über die hälfte des Alpenpanorama Weges gewandert! Und wenn ich die zwei letzten Etappen nach Genf wegrechne, dann bleiben noch neun übrig. Weil die letzten zwei erspare ich mir. Die bin ich schon damals auf dem Jakobsweg gewandert und habe mich sehr geärgert.
Das gesamte Ufer ist an Millionäre, grösstenteils aus dem Ausland, verkauft worden. Nicht wenige davon sind Oligarchen aus Russland die sich mit dem Krieg in der Ukraine eine goldene Nase verdienen.
Und uns Wanderer schicken man weit weg an der Autobahn und der Eisenbahn entlang. Überall hängen Schilder Passage interdit, Stay off, privé. Ein richtiges Spiessrutenlaufen vorbei an Luxusvillen und privaten Internaten für ausländische Millionärs Gören.
Nein danke, dass tue ich mir nicht noch einmal an. Aber gegen diese Millionäre aus dem Ausland haben die bekannten Politiker bekanntlich nichts einzuwenden, solange sie Kohle dalassen. Nur gegen arme Flüchtlinge aus Kriegsgebieten. Damit klar ist, ich bin auch nicht dafür, Kriminelle Ausländer hier zu betreuen. Aber lassen wir das, es passt nicht so ganz hierher.
Morgen werde ich, nicht ganz freiwillig, nach Hause zum Übernachten fahren. Das einzige Hotel auf dem Jaun verlangt Fr. 235.- für eine Nacht. Das ist mir denn doch etwas to much. Ich fahre für Fr. 60.- erster Klasse nach Hause und zurück.
Jetzt werde ich demnächst zu meiner Kusine fahren weil ich da zum Nachtessen eingeladen bin! Ich freue mich, Sie und Ihren Mann mal wiederzusehen. Die zwei sind nach der Pension hierher gezogen und haben Ihren Bauernhof übergeben.
Ich wünsch Euch allen einen genauso fröhlichen Abend wie ich ihn haben werde.
Bis morgen, Euer Swiss ♥️🌹🌹🌹







